Wer zahlt schafft an!

Maximilian Mertens im Interview:

In unserer neuen Beitragsreihe interviewen wir einzelne Mitglieder, um mehr über das Jahresthema und die Personen hinter ihren Ämtern bei den Wirtschaftsjunioren Bayern zu erfahren. In unserem ersten Artikel haben wir unseren Landesvorsitzenden – Maximilian Mertens – interviewt und viele tolle Sachen über ihn erfahren. Er gibt uns Einblicke in seine Person und seinen Weg bei den Wirtschaftsjunioren. Weiterhin freuen wir uns auf viele tolle Antworten rund um das Thema „Neustart“ und die Wichtigkeit der politischen Vernetzung.

Am liebsten wirst du von allen deinen Wegbegleitern bei deinem Spitznamen genannt. Erzähl uns doch gerne also etwas über dich, lieber Maxi:

Ich bin ein 28-jähriger Halbgrieche, der das Glück hatte in jungen Jahren Wirtschaft erleben zu dürfen am Wachstum der DIWA Gruppe, der ich nun als operativer Geschäftsführer vorstehen darf. Die Möglichkeiten, die ich mir erarbeiten konnte, möchte ich gerne nutzen, um etwas zurückgeben und habe mich deshalb dazu entschlossen im Rahmen eines breiteren ehrenamtlichen Engagements mitzuhelfen Dinge auch für Andere besser zu machen. Aus diesem Grund setze ich mich für die Belange der jungen Wirtschaft ein.

Wie bist du zu den Wirtschaftsjunioren gekommen und weshalb ist dir das Thema Neustart so wichtig?

Auf der Suche nach einer Plattform, bzw. Gemeinschaft von Leuten, mit denen man sich über Themen unterhalten kann, die mir in meinem alltäglichen unternehmerischen Dasein begegnen, die aber weit weg waren von der Realität meiner bspw. ehemaligen Schul- oder Studienkollegen, stieß ich 2018 auf die WJ Rosenheim. Bei kostenfreien alkoholischen Getränken, insbesondere aber den guten Gesprächen in einer freundschaftlichen Atmosphäre, hatte ich dann schnell die innere Sicherheit empfunden eben jene Gruppe gefunden zu haben. Durch meine Vergangenheit in der CSU, aber auch der AfD, habe ich bemerkt wie schnell sich Themen und Einstellungen von Gruppen wandeln können. Für die Wirtschaftsjunioren wünsche ich mir deshalb Stabilität und einen klaren Wertekompass. Den erreichen wir meines Erachtens am Besten indem wir stark werden in unseren Verbandsstrukturen. Deshalb will ich dieses Jahr den gemeinsamen Neustart, um Reichweite und Attraktivität zu generieren für all unsere Kreise und deren herausragendes Engagement.

Weshalb siehst du die politische Beteiligung der Wirtschaftsjunioren für so wichtig an?

Es gilt in vielen Belangen das bayerische Prinzip „Wer zahlt schafft an“, nun stellen wir aber als junge Wirtschaft, aber auch als junge Generation, fest, dass Entscheidungen getroffen werden, für die wir sowohl jetzt, als auch in vielen Generationen noch zu zahlen haben, dabei aber nur bedingt in den politischen Entscheidungsprozess eingebunden werden. Als größter Verband junger Unternehmer und Führungskräfte in Bayern sehe ich es deshalb für unsere Pflicht an, Sprachrohr der jungen Wirtschaft für alle zu sein und entsprechend unsere Gedanken, Wünsche, Ideen und Sorgen auch in die Politik zu kommunizieren und als Ansprechpartner der Politik für Themen der jungen Wirtschaft verfügbar zu sein.

Gibt es für dich persönlich eine Laufbahn die du bei den WJ verfolgst?

Nach zwei Jahren im Kreisvorstand der WJ Rosenheim und drei Jahren im Landesvorstand der WJ Bayern, nunmehr als Landesvorsitzender, freue ich mich darauf als IPP meinen Nachfolger unterstützen zu dürfen, wo es gewünscht ist und mitzubegleiten wie die Saat die wir in diesem Jahr auslegen, erstmals auch mit langfristig angelegten Konzepten, hoffentlich Früchte trägt und viele junge, wie innovative Menschen für die WJ Bayern begeistern kann. Abseits dessen freue ich mich dann auf mehr Zeit mit meiner Familie und natürlich für meinen Mitarbeitern.

Was möchtest du anderen Vorständen in und um Bayern mitgeben?

Geht nicht, gibt’s nicht! Verliert aber auch nicht den Fokus auf das, was uns als Wirtschaftsjunioren ausmacht. Wir können Soziales, Gesellschaftliches und Party – viele Andere aber auch. Unser USP liegt in unseren Unternehmen, unserem Verständnis von Wirtschaft und wirtschaftlichen Zusammenhängen. Wir müssen unseren Markenkern nicht verstecken, denn Wirtschaft ist nie ein Problem, sie ist Problemlöser.

Was gibt dir Kraft im stressigen Alltag?

Meine Familie, mein Glaube, ein Backgammonkoffer und die Star Wars Legosammlung.

Vielen Dank für dieses ausführliche Interview und die Einblicke in deine Person. Wir freuen und auf ein gemeinsamen Jahr mit dir und wünschen dir ein glückliches Händchen in deinen Entscheidungen.

Du hast gefallen an den Wirtschaftsjunioren gefunden? Dann kontaktiere unsere Mitgliederverantwortliche – Sophia Raps – um weitere Informationen zu erhalten. Gerne können wir dir auch Kontakt zu einem Kreis in deiner Nähe herstellen.-