Ressort Innovation & Ressourcen
Gemeinsam die Zukunft gestalten
Bei den Wirtschaftsjunioren Bayern glauben wir daran, dass Innovation mehr ist als nur das neueste Gadget oder ein komplexer Algorithmus. Für uns bedeutet Innovation vor allem Mut: Der Mut, Dinge neu zu denken, nachhaltig zu handeln und Ressourcen – ob menschlich, ökologisch oder technologisch – klug und wertschätzend einzusetzen.
Was wir für Dich tun
Wir schlagen die Brücke zwischen heute und morgen. In unserem Ressort dreht sich alles darum, Dich und Deinen Kreis fit für die Transformation zu machen:
Vordenken statt Nachlaufen
Wir liefern Impulse zu Zukunftsthemen wie Künstlicher Intelligenz, Kreislaufwirtschaft und neuen Arbeitswelten.
Wissen teilen
Wir vernetzen Expert:innen und Macher:innen, damit wertvolle Ressourcen nicht ungenutzt bleiben, sondern Synergien entstehen.
Praxisnahe Lösungen
Ob es um die Unterstützung durch E-Lena geht – unsere digitale KI-Patin, die Dir als schlaue Begleiterin im Verbandsalltag jederzeit Fragen beantwortet – oder um Best Practices für nachhaltiges Unternehmertum: Wir bringen die Theorie direkt auf die Straße.
Mensch und Maschine im Einklang
Technologie soll uns nicht ersetzen, sondern uns den Rücken freihalten für das, was uns als Junioren auszeichnet: persönlicher Austausch, kreative Ideen und echtes Herzblut. Wir sorgen dafür, dass Innovation bei WJ Bayern immer das Ziel hat, den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen.
Dein Anliegen
Innovation entsteht nicht am Schreibtisch, sondern wenn wir uns austauschen. Wenn du eine Idee im Kopf hast, bei einem Thema feststeckst oder einfach mal Lust hast, gemeinsam um die Ecke zu denken: Schreib mir eine kurze Nachricht. Ich freue mich riesig darauf, von Dir zu hören und gemeinsam mit Dir anzupacken!
Ressortleiterin Innovation & Ressourcen

Elisabeth Baerwindt
Ressortleiterin Innovation & Ressourcen
Elisabeth Baerwindt ist selbstständige Softwareentwicklerin und Mitglied der Wirtschaftsjunioren Augsburg. Ihre Leidenschaft für Innovation und Technik stellte sie bereits bei der Landeskonferenz (LaKo) 2025 unter Beweis, wo sie mit ihrem Herzensprojekt – der KI-Patin E-Lena – den 1. Platz belegte und das BAMM-Zertifikat erhielt. Seit dem 1. Januar 2026 vertritt sie im Landesvorstand der Wirtschaftsjunioren Bayern das Ressort Innovation & Ressourcen.
„Wirtschaftsjuniorin zu sein bedeutet für mich, Teil eines Netzwerks zu sein, in dem Neues entdecken und gemeinsames Wachsen an erster Stelle stehen. Für mich ist Technologie weit mehr als nur Code – sie ist ein Werkzeug, das wir menschenzentriert gestalten müssen. Genau diesen Geist möchte ich nutzen, um unseren Verband moderner und nahbarer zu machen: Wir nutzen Innovation nicht als Selbstzweck, sondern um Barrieren abzubauen. Mein Ziel als Landesvorständin für Innovation & Ressourcen ist es, digitale Unterstützung so einzusetzen, dass sie uns den Kopf für das Wesentliche frei macht. So schaffen wir echten Raum für das, was keine KI ersetzen kann: unsere Intuition, den persönlichen Austausch auf Augenhöhe und eine lebendige Gemeinschaft, in der das Herzblut jedes Einzelnen
Event: „Kunst trifft KI – Mensch im Mittelpunkt“
Algorithmus oder Augenmaß?
Wenn menschliche Intuition auf Künstliche Intelligenz trifft
Mitte April verwandelte sich der moderne TONI Park in Augsburg in ein lebendiges Labor für eine der drängendsten Systemfragen unserer Zeit: Wo bleibt der Mensch in der Ära der Künstlichen Intelligenz (KI)? Unter dem Titel „Kunst trifft KI – Mensch im Mittelpunkt“ lud das Ressort Innovation & Ressourcen der Wirtschaftsjunioren (WJ) Bayern rund 50 Gäste zu einem interdisziplinären Dialog ein, der weit über eine rein technische Debatte hinausging.
Das Experiment: Intuition gegen Algorithmus Das Herzstück und die visuelle Seele des Abends war ein außergewöhnliches Live-Experiment, das den Kontrast zwischen Mensch und Maschine unmittelbar greifbar machte. Die Augsburger Malerin Anne Zimmermann trat in einen direkten kreativen Wettstreit mit einer generativen KI. Beide erhielten exakt dasselbe Briefing. Während auf dem Podium die Fachvorträge liefen, bannte Zimmermann die Impulse und die Atmosphäre des Abends mit purer menschlicher Intuition live auf die Leinwand.
Die anschließende Gegenüberstellung der Ergebnisse sorgte für intensiven Gesprächsstoff unter den Gästen. Während die KI eine technisch beeindruckende, aber oft vorhersehbare Version lieferte, bestach Zimmermanns Werk durch emotionale Tiefe und die Fähigkeit, den „Geist des Augenblicks“ einzufangen. Diese Konfrontation löste eine lebhafte Diskussion über Originalität, Urheberschaft und den Wert des menschlichen Entstehungsprozesses aus.
Fachimpulse: Denken, Querdenken und Souveränität Drei Experten vertieften die Thematik aus unterschiedlichen Perspektiven:
[Speaker und Trainer Generative KI] Alexander Pischel betonte die Rolle der KI als Werkzeug. Er warnte davor, die eigene Vielfalt und Urheberschaft an die Maschine abzugeben. Sein Rat: KI sollte als „fragender Denkpartner“ (Question-Mode) genutzt werden, um die eigene Ideenqualität zu steigern, ohne die gestalterische Führung zu verlieren.
[Global Campaign Management Audi AG, Speakerin Design und Kunst] Rosa-Maria Kufner schlug eine inspirierende Brücke von der klassischen Kunsttheorie zu einer populären Ikone: Pippi Langstrumpf. Sie plädierte für den Mut zum kreativen Regelbruch und zum Querdenken – Eigenschaften, die gegen sterile technologische Standards und algorithmische Durchschnittswerte den entscheidenden Unterschied machen.
[Senior Software Engineer, Open Source, Linux Expert] Christian Loritz rückte die technologische Souveränität und die oft unterschätzte ökologische Dimension in den Fokus. Mit einem eindringlichen Beispiel verdeutlichte er den Ressourcenverbrauch der neuen Technik: Bereits ein nur fünfsekündiges KI-Video verbraucht etwa eine Kilowattstunde Energie – ein wichtiger Aspekt für eine verantwortungsbewusste junge Wirtschaft.
Fazit: Technik braucht Führung Veranstalterin und Moderatorin Elisabeth Baerwindt (WJ Bayern) fasste die Erkenntnisse des Abends treffend zusammen: „Wir müssen technologische Fortschritte menschenzentriert gestalten.“ KI sei zwar ein mächtiges Hilfsmittel, könne jedoch niemals die menschliche Intuition, das Herzblut und den Mut zum Unkonventionellen ersetzen. Wahre Wertschöpfung entsteht dort, wo der Mensch die Kontrolle behält und die Maschine als Unterstützung nutzt, nicht als Ersatz.